Geotope im Westerwald
    Beiträge von Karl Kessler u. Eberhard Klein (2005)  
Was ist ein Geotop
Geotope im Westerwald
Geotope u. archäologische Denkmäler
Geotopvernetzung im Westerwald
Geoland Westerwald
Den Stein ins rollen bringen
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Geotopvernetzung im Westerwald  GeoLand Westerwald
Errichtung einer geologisch-didaktischen Infrastruktur im zentralen Westerwald
unter Einbeziehung bereits bestehender Strukturen
 
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   Im Westerwald wird die Vernetzung von Geotopen benötigt, weil ...

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dadurch der Tourismus einen Aufschwung erfährt. 
außerhalb gesetzlicher Maßnahmen nur so der Schutz dieser Geotope gewährleistet  werden kann. 
bereits bestehende Einrichtungen vernetzt werden. 
Pädagogen didaktisches Lehrmaterial an die Hand gegeben wird. 
den Bürgerinnen und Bürgern des Westerwaldes die geologischen Besonderheiten der Landschaft nahe gebracht werden können. 
 

Vorschlag: Geotope


Bereich Nord-Westerwald/Süd-Siegerland 
1.Kirchener Loreley (Falte im Tonschiefer) 
2.Niederhövels (Falte im Tonschiefer) 
3.Druidenstein (Tertiärer Vulkanismus) 
4.Steinbruch Grünebacher Hütte (Devonische Fossilien, Sammelmöglichkeit) 
5.Herdorf (Lehrpfad, Stollen in Dernbach; Erzbergbau) 
6.Marienkapelle in Elkenroth (Verwendung von Mineralien zur Ausstattung einer Kapelle) 
7.Steinbruch Rinsberg (Tertiärer Vulkanismus) 
8.Trödelsteine (Tertiärer Vulkanismus, Quartär) 
9.Salchendorf (Stützpunkt, Wodanstollen, Lehrpfad; Erzbergbau) 
10. Seitenstein (Tertiärer Vulkanismus, Quartär) 

Bereich Hoher Westerwald 
1.Basaltpark in Bad Marienberg (Stützpunkt, Tertiärer Vulkanismus, Basaltabbau) 
2.Kloster Marienstatt (Quartär; Flußschleife der Nister mit Prall- und Gleithängen) 
3.Tonschieferbergwerk Assberg bei Limbach in der Nähe von Marienstatt Steinbruch Galgenkopf bei Weitefeld (Tertiärer Vulkanismus) 
4.Steinbruch Schimmerich bei Friedewald (Tertiärer Vulkanismus) 
5.Großer Wolfstein bei Bad Marienberg (Tertiärer Vulkanismus, Quartär) 
6.Pfaffenmal bei Bad Marienberg (Tertiärer Vulkanismus, Quartär) 
7.Steinbruch Unnau bei Hahn (Tertiärer Vulkanismus) 
8.Grube „Victoria“ bei Bad Marienberg (Braunkohlenbergbau, Sammelmöglichkeit für Mineralien) 

Bereich: Östlicher Hoher Westerwald
1.Grube „Kohlensegen“ (Stützpunkt, Braunkohlenbergbau) 
2.Großer Stein bei Holzhausen (Tertiärer Vulkanismus, Quartär) 
3.Wildweiberhäuschen bei Langenaubach (Devonischer Kalk, Quartär) 
4.Erdbach (Devonischer Massenkalk, paläozoischer Vulkanismus, Fossilienfundpunkt) 
5.Ketzerstein bei Weißenstein (Tertiärer Vulkanismus, Quartär) 
6.Grube „Ludwig Haas“ bei Rabenscheid (Braunkohlenbergbau)

Bereich: Südlicher Hoher Westerwald 1. 
1.Dorndorf (Stützpunkt; Häuser im Dorf, tertiärer Vulkanismus) 
2.Steinbruch Rollsberg bei Dorndorf (Tertiärer Vulkanismus) 
3.Herschbacher Leien (Tertiärer Vulkanismus, Quartär) 
4.Sengelberg bei Herschbach (Tertiärer Vulkanismus) 
5.Steinbruch „Kranstein“ bei Weltersburg (Tertiärer Vulkanismus) 
6.Stromberg bei Willmenrod (Tertiärer Vulkanismus, Quartär) 
7.Holzbachschlucht und Sonnenkanzel (Tertiärer Vulkanismus, Quartär) 
8.Steinbruch Dornburg bei Wilsenroth (Tertiärer Vulkanismus) 
9.Blockhalden/Eisbildung an der Dornburg (Quartär) 
10.Heidenhäuschen bei Oberzeuzheim (Tertiärer Vulkanismus, Quartär) 

Bereich: Südwestlicher Westerwald 
1.Steinbruch „Wölferlingen“ (Stützpunkt, Tertärer Vulkanismus) 
2.Herschbacher Becken (Tertiär, Quarzitabbau) 
3.Gangspalte bei Niedersayn (Tertiärer Vulkanismus) 
4.Steinbruch „Leuteroder Wald“ bei Wirges (Tertiäre Verwitterung, Tongewinnung ) 
5. Steinbruch „Am alten Schwimmbad“ bei Wirges (Tertiärer Vulkanismus) 
6.Tongrube Saynerholz (Tertiärer Vulkanismus) 
7.Malberg bei Moschheim (Tertiärer Vulkanismus) 
8.Steinbruch „Burgwald“ bei Ruppach-Goldhausen (Tertiärer Vulkanismus) 
9.Steinbruch „Dahlen“ (Tertiärer Vulkanismus) 
10.Tongrube „Boden 1“ bei Boden (Tertiärer Vulkanismus) 

Museen als Zentren
1.LandschaftsmuseumWesterwald in Hachenburg 
2.Tonbergbaumuseum in Siershahn 
3.Bergbaumuseum des Kreises Altenkirchen in Herdorf-Sassenroth 
4.Museum in Breitscheid-Erdbach 

Diese Museen dienen als Informationsstellen für den interessierten Besucher. Neben kostenlosen Broschüren zu allen Geotopen erhält er hier umfangreiche geologische und verwandte Literatur. Außerdem können hier auch weiter Artikel erworben werden (Mineralien, Fossilien, kindgerechte Artikel). Von den Museen aus können Exkursionen gebucht und organisiert werden. 
Diese Funktion kann auch der noch zu schaffende Erlebnispark im Stöffel ausführen.
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Das Arbeitskonzept bis 2006:
2003 2004 2004 2006
Planungsinformation-
Ideensammlung
   
Festlegen der Geotope und Einrichten der Geotope  
Erstellung der Handblätter    
Entwicklung eines Geotopzeichens Überprüfung der Fortschritte und Einleitung von Änderungen
Bestehende Tafeln, Ergänzung von Tafeln     
Einrichtung der Zentren in den Museen    
Abfassung eines Geotopführers  

Gesellschaft für Heimatkunde im Westerwald - Verein
letzte Bearbeitung: 26.04.12